Denguefieber, Impfen und Immunantwort Beim Denguefieber erhöhen afucosylierte IgG1 Risiko für Durchbruchinfektionen

Autor: Alexandra Simbrch

Das Denguevirus mit seinen vier Serotypen verursacht pro Jahr rund 390 Mio. Das Denguevirus mit seinen vier Serotypen verursacht pro Jahr rund 390 Mio. © Kwangmoozaa - stock.adobe.com

Ein hoher Anteil afucosylierter IgG1-Antikörper vor und nach einer Dengueimpfung steigert das Risiko für Durchbruchinfektionen. Ist das ein neuer Ansatzpunkt für gezielte Prävention und Impfstoffentwicklung?

Das Denguevirus mit seinen vier Serotypen verursacht pro Jahr rund 390 Mio. Infektionen. Nur etwa ein Viertel davon verläuft symptomatisch. Die Pathogenese des Denguefiebers ist komplex und wird sowohl von viralen als auch von Wirtsfaktoren bestimmt. Bislang fehlen aber genaue Erkenntnisse darüber, welche immunologischen Merkmale die Anfälligkeit für eine Infektion nach einer Impfung beeinflussen.

Eine Wissenschaftlergruppe um Dr. Usama Ashraf von der Stanford University untersuchte IgG-Antikörper vor und nach der Impfung mit Dengvaxia® bei 88 Personen mit früherer Denguevirusexposition. Verglichen wurden Probanden, bei denen es innerhalb von drei Jahren nach der Impfung zu einer Infektion…

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